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Amateurfunk


Als Kind lauschte ich auf Kurzwelle am Radio meiner Eltern den Rundfunksendungen und sonderbaren Aussendungen im Morsecode. Mein Interesse an Funktechnik hat bis heute nicht nachgelassen. Meine Amateurfunk-Laufbahn begann 1976 als Hörer mit der Nummer DM-SWL-8595/J. 1980 legte ich die Amateurfunkprüfung ab und war an einer Clubstation unter dem Rufzeichen DM3VUJ, später Y41VJ QRV. Das Rufzeichen DF8IW wurde mir 1992 von der Deutschen Bundespost zugeteilt. Nach längerer Abstinenz bin ich seit 2008 wieder aktiv. Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Selbstbau von QRP-Geräten. Die Erfahrungen, die ich hierbei gesammelt habe, möchte ich hier gerne weitergeben. Ich zähle mich zu den Selbstbauern, die ein Gerät von Grund auf planen und realisieren. Das gibt mir die Möglichkeit, auf bewährte Schaltungen zurückzugreifen, wobei ich -soweit möglich- vorhandene Bauelemente verwende. Hierzu habe ich eine Grundausstattung an Messgeräten, NF- und HF-Generatoren, Stromversorgungen, Werkzeugen und Bauelementen. Wenn man es sich einfacher machen will, greift man zu Bausätzen, deren Schaltungen von anderen entwickelt wurden und die als Komplettpaket angeliefert werden.

Amateurfunk gilt zu Unrecht als aussterbendes Hobby. Im Alltag begegnen uns vielfältige Funkanwendungen:
Funkuhr, Mobiltelefon, Schnurlostelefon, Funkthermometer, Garagentoröffner, Auto-Funkschlüssel, Radio, Fernseher, Navigationsgerät, Babyphone, Funkalarmanlage, WLAN, RFID-Technik. Es wird auch in Zukunft jemand geben, der die Funktechnikanwendungen weiterentwickeln wird. Höchstwahrscheinlich sind dies nicht die Ägyptologen, Politologen oder Bänker. Es sind die Ingenieure, Physiker und Informatiker, die möglicherweise über den Amateurfunk zu Ihrem Beruf gekommen sind. Ich sehe insbesondere für Jugendliche eine Chance, durch Amateurfunk den Einstieg in die Funktechnik zu finden.

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- [Grundausstattung]: Was für einen Selbstbaueinsteiger hilfreich ist.
- [Gehäuse]: Hier beschreibe ich die von mir bevorzugten Gehäuse.
- [Platinen]: Der Menüpunkt behandelt für Experimente besonders geeignete Trägerplatten.
- [80m-QRP-CW-TX]: Zum Aufwärmen baute ich als 1. Projekt einen sehr einfachen Sender.
- [40m-QRP-CW-TRX]: Ein durchstimmbarer Direktmisch-TRX.
- [Hobo]: Ein Monoband Allmode Transceiver von QRPproject Hildegard Zenker.
- [Wattmeter]: Mit zwei Instrumenten in den Bereichen 0,1 W, 1 W, 10W.
- [Z-Match]: Ein Antennenanpassgerät besonders für symmetrische Antennen.
- [LC-Meter]: Nach der Frequenzmessmethode unter Zuhilfenahme von etwas Mathematik.
- [Morsetaste]: Eine Beschreibung der automatischen Taste ETM-5C. Eine Anleitung zur Telegrafie-Ausbildung des RSV der DDR.
- [Feldstärkemesser]: Basiert auf dem Verstärker AD8307, LED-Anzeige mit LM3914, akustische Ausgabe mit CD4046.
- [Wobbler]: Ein Wobbelsender mit MAX038.
- [Interface]: Eine Schnittstelle für Digimodes ohne separate PTT-Leitung.

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Das aktuelle Funkwetter:


Durch Sonnenstrahlen, insbesondere durch energiereiche UV-Strahlen (1 nm - 50 nm) und Röntgenstrahlen (1 nm - 10 pm), werden in der Erdatmosphäre Gasmoleküle ionisiert. Die elektrisch geladenen Gasatome, Gasmoleküle und freie Elektronen sind in der Lage, Funkwellen zu reflektieren, so dass Funkverkehr über weite Strecken möglich ist. Die von der Sonne ausgehende Strahlungsdichte schwankt abhängig von Zahl der Sonnenflecken und wird in W/m²/Hz angegeben.
Der auf der Website von N0NBH verwendete Solar-Fluss-Index (SFI) ist ein Maß für die Sonnenaktivität bei der Wellenlänge 10,7 cm bzw. bei der Frequenz 2800 MHz. Der SFI liegt im Bereich zwischen 62,5 (schlechte) und 300 W/m²/Hz (sehr gute Ausbreitungsbedingungen auf Kurzwelle). Der SFI wird 3mal täglich aktualisiert.
Die höchste brauchbare Frequenz (MUF = Maximum Usable Frequency) ergibt sich aus einer Abschätzung der Grenzfrequenz für eine Reflektion an der F2-Schicht entlang einer bestimmten Funklinie aus dem gleitenden Monatsmittel der Sonnenfleckenrelativzahlen. Die MUF-Werte werden alle 15 Minuten aktualisiert.
Mehr zum Funkwetter siehe auch hier: [DARC, DL1VDL, Funkwetterlexikon]

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