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Artikel 2


1 Alle politische Macht in der Deutschen Demokratischen Republik wird von den Werktätigen in Stadt und Land ausgeübt. Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Bemühungen der sozialistischen Gesellschaft und ihres Staates. Die weitere Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus des Volkes auf der Grundlage eines hohen Entwicklungstempos der sozialistischen Produktion, der Erhöhung der Effektivität, des wissenschaftlich-technischen Fortschritts und des Wachstums der Arbeitsproduktivität ist die entscheidende Aufgabe der entwickelten sozialistischen Gesellschaft.


2 Das feste Bündnis der Arbeiterklasse mit der Klasse der Genossenschaftsbauern, den Angehörigen der Intelligenz und den anderen Schichten des Volkes, das sozialistische Eigentum an Produktionsmitteln, die Leitung und Planung der gesellschaftlichen Entwicklung nach den fortgeschrittensten Erkenntnissen der Wissenschaft bilden unantastbare Grundlagen der sozialistischen Gesellschaftsordnung.


3 Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ist für immer beseitigt. Was des Volkes Hände schaffen, ist des Volkes Eigen. Das sozialistische Prinzip "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung" wird verwirklicht.

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Kommentar: Im Sozialismus sind alle Produktionsmittel sozialistisches Eigentum, wobei die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen für immer beseitigt sein soll. Die Wirtschaft ist im Sozialismus staatlich gesteuerte Planwirtschaft. Die Wirtschaft im Kapitalismus beruht auf Privateigentum an Produktionsmitteln und ist vom freien Markt gesteuert. Das was im Kapitalismus des Volkes Hände schaffen, gehört den Privateigentümern. Wenn es im Kapitalismus mal kriselt, kann die jeweilige Regierung rasch ein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" verabschieden. So geschehen im Jahr 2009: CDU/CSU haben gemeinsam mit der FDP am 9. November 2009 ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz in den Deutschen Bundestag eingebracht. Hierzu die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag am 04.12.2009, 15:13 Uhr auf deren Website:
"In dieser sehr ernsten und beispiellosen wirtschaftlichen Gesamtsituation gilt es, den Einbruch des wirtschaftlichen Wachstums so schnell wie möglich zu überwinden und neue Impulse für einen stabilen und dynamischen Aufschwung zu setzen."
Das klingt mir ein bisschen wie die Parole von Walter Ulbricht auf dem V. Parteitag der SED 1957: "Überholen ohne einzuholen!" :-)


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